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1. Die Wende ab 2026: Vom Festpreis zum EU-Emissionshandel (ETS2)
Bisher (bis 2025): Deutschland hatte einen nationalen, planbaren Co2 Preis für die Sektoren Wärme und Verkehr. Der Preis stieg jährlich in festgelegten Schritten (z.B. 2024: 45 €/t, 2025: 55 €/t).
Ab 2026: Der nationale Co2 Preis entfällt. Deutschland steigt in den EU-weiten Emissionshandel für Gebäude und Straßenverkehr (ETS2) ein.
Folge: Der Preis wird nicht mehr staatlich festgelegt, sondern entsteht durch den Handel mit Verschmutzungsrechten an der Börse. Die EU gibt die Gesamtmenge an Zertifikaten vor, die jährlich sinkt. Die Preisentwicklung ist damit volatiler und unsicherer, aber der langfristige Trend ist aufgrund der knapper werdenden Zertifikate klar steigend. Experten rechnen mit Preisen von weit über 80 €/t Co2 Preis 2030.
2. Direkte Auswirkungen: Spürbar steigende Kosten für Brenn- und Kraftstoffe
Die direkte Auswirkung trifft alle Brennstoffe, die bei ihrer Verbrennung CO2 emittieren. Der CO2 Preis wird pro Tonne Co2 erhoben, die bei der Verbrennung entsteht, und auf den Liter oder die kWh aufgeschlagen.
Brennstoff Direkte Konsequenz (Beispiel)
Benzin & Diesel Höhere Kraftstoffpreise an der Tankstelle. Ein CO2 Preis von 80 €/t würde die Spritkosten um ca. 20-25 Cent/Liter erhöhen (im Vergleich zu einem Szenario ohne CO2 Preis.
Heizöl Deutlich steigende Heizkosten für Ölheizungen. Ein CO2 Preis von 80 €/t macht Heizöl um ca. 10 Cent/Liter teurer.
Erdgas Steigende Heiz- und Gaskosten. Bei 80 €/t erhöht sich der Gaspreis für Verbraucher um ca. 0,8 Cent/kWh.
Flüssiggas (LPG) Ähnlich wie bei Heizöl und Benzin steigen die Kosten.
Fazit: Haushalte, die mit fossilen Brennstoffen heizen und Auto fahren, werden die Preissteigerungen unmittelbar in ihren Rechnungen sehen.
3. Indirekte Auswirkungen: Die CO2 Spur in allen Gütern des täglichen Lebens
Fast jedes Produkt benötigt für Herstellung und Transport Energie. Steigen die Energiekosten, steigen auch die Preise für diese Güter.
Dies ist der indirekte, aber flächendeckende Effekt.
Nahrungsmittel:
Produktion: Treibhäuser (Beheizung), Betrieb von Landmaschinen (Diesel), Herstellung von Düngemitteln (extrem energieintensiv).
Transport & Kühlung: LKW-Transporte (Diesel), Kühlketten (Strom).
Folge: Höhere Preise im Supermarkt, besonders bei energieintensiven Produkten wie Tomaten aus dem beheizten Gewächshaus oder Fleisch.
Konsumgüter:
Herstellung: Alle industriellen Prozesse (Stahl, Zement, Kunststoffe, Chemie) sind große Energieverbraucher.
Beispiele: Ein neues Auto, ein Smartphone, Möbel, Elektronik, Kleidung – alle werden durch höhere Energiekosten in der Produktion teurer.
Dienstleistungen:
Logistik & Lieferdienste: Paketzustellung, etc. – die gestiegenen Kraftstoffkosten werden an die Kunden weitergegeben.
Öffentlicher Nahverkehr: Busse und Bahnen (sofern sie nicht bereits vollständig elektrifiziert sind) haben höhere Betriebskosten, was zu höheren Ticketpreisen führen wird.
Mieten: Besonders in unsanierten Gebäuden mit fossilen Heizungen steigen die Nebenkosten (Heizkosten) deutlich, was die gesamten Wohnkosten erhöht.
Kernaussage: Ab 2026 wird der CO2 Preis nicht nur an der Tankstelle und auf der Heizkostenabrechnung sichtbar, sondern zieht eine immer breitere Spur durch die Preise nahezu aller Güter und Dienstleistungen des täglichen Lebens.




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